Saftiger Südstaaten-Karamellkuchen mit zarter Glasur

Hallo zusammen! Heute hab ich was ganz Besonderes für dich, ein Rezept, das dich direkt in den amerikanischen Süden entführt. Wir backen einen unglaublich saftigen Karamellkuchen, der so gut ist, dass du ihn immer wieder machen wirst. Dieser Kuchen ist ein echter Klassiker, mit drei lockeren Böden und einer unwiderstehlichen, süßen Karamellglasur, die auf der Zunge zergeht. Perfekt für besondere Anlässe oder einfach, wenn du dir und deinen Lieben mal wieder was richtig Gutes gönnen möchtest. Also, schnapp dir deine Schürze, los geht’s!

Ein Traum aus dem Süden

Ich bin auf dieses Rezept gestoßen, als ich nach einem authentischen `Südstaaten Kuchen` gesucht habe. Meine Oma hat früher einen ähnlichen Kuchen gebacken, aber ihr Rezept ist leider verloren gegangen. Dieser hier kommt dem aber unglaublich nah. Was diesen Kuchen so besonders macht, ist die Kombination aus dem fluffigen Teig, der durch die Buttermilch so herrlich saftig wird, und der reichen, cremigen Karamellglasur. Es ist kein einfacher Rührkuchen, sondern ein echtes Highlight auf jeder Kaffeetafel. Ein `klassischer Kuchen`, der einfach jeden begeistert. Glaub mir, der Aufwand lohnt sich total.

Warum Buttermilch so wichtig ist

Vielleicht fragst du dich, warum in so vielen Südstaaten-Rezepten Buttermilch verwendet wird. Ganz einfach: Sie macht den Teig unglaublich zart und verleiht ihm eine ganz leichte, angenehme Säure, die perfekt mit der Süße der Glasur harmoniert. Normale Milch würde den Teig nicht so locker machen. Die Buttermilch reagiert mit den Triebmitteln im Mehl und sorgt für den perfekten Auftrieb. Also, bitte nicht ersetzen, es macht wirklich einen riesen Unterschied im Endergebnis.

Was du für den Karamellkuchen brauchst

Hier ist die Liste der Zutaten, die du für diesen Traum von einem Kuchen benötigst. Es sieht vielleicht nach viel aus, aber die meisten Sachen hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Die Tassen-Angaben sind typisch amerikanisch, aber keine Sorge, ich hab dir eine kleine Umrechnungshilfe dazugeschrieben, damit auch wirklich nichts schiefgeht.

Für den Kuchen

  • 1 Tasse Butter (2 Sticks)
  • 2 Tassen Zucker
  • 4 Eier
  • 3 Tassen selbstaufgehendes Mehl
  • 1 Tasse Buttermilch
  • 2 Teelöffel Vanille

Für das Südstaaten-Karamell-Frosting

  • 2 Tassen Zucker
  • 1 Tasse Buttermilch
  • 1/2 Tasse Crisco
  • 1/2 Tasse Butter
  • 1 Teelöffel Backpulver

Tassen-Umrechnungstabelle

  • 1 Tasse Mehl = ca. 120 g
  • 1 Tasse Zucker = ca. 200 g
  • 1 Unze = ca. 28 g

So gelingt der perfekte Teig

Der Teig ist das Herzstück von diesem Karamellkuchen. Er soll am Ende leicht, luftig und saftig sein. Das Geheimnis liegt in der richtigen Zubereitung und der Reihenfolge der Zutaten. Nimm dir hier ein bisschen Zeit, denn ein guter Teig ist die halbe Miete für einen perfekten Kuchen. Es ist wirklich nicht schwer, wenn du ein paar Kleinigkeiten beachtest. Und der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht… einfach herrlich!

Die Basis richtig cremig schlagen

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt ist, die weiche Butter mit dem Zucker richtig lange aufzuschlagen. Wirklich, gib der Mischung gute fünf Minuten Zeit. Sie sollte am Ende hell und richtig fluffig sein. Dadurch wird Luft in die Masse eingearbeitet, was den Kuchen später so locker macht. Danach kommen die Eier einzeln dazu. Rühre jedes Ei gut unter, bevor du das nächste hinzufügst. Das sorgt dafür, dass sich alles gut verbindet und der Teig eine stabile, cremige Grundlage bekommt.

Mehl und Buttermilch im Wechsel

Jetzt kommt der Trick, den schon meine Oma kannte. Füge das Mehl und die Buttermilch abwechselnd hinzu. Fang mit einem Teil Mehl an, rühre es kurz unter, dann kommt ein Teil Buttermilch, und so weiter. Wichtig ist, dass du mit Mehl anfängst und auch damit aufhörst. Dadurch wird der Teig nicht überarbeitet und das Gluten im Mehl entwickelt sich nicht zu stark, was den Kuchen zäh machen würde. Am Ende nur noch kurz die Vanille unterrühren, und fertig ist den perfekten Teig.

Die süße Glasur zubereiten

Jetzt kommt der Teil, der diesen Kuchen zu einem echten `Südstaaten Kuchen` macht: die Karamellglasur. Eine gute süße Glasur ist hier alles! Ich geb zu, beim ersten Mal war ich etwas nervös, weil man mit heißem Zucker hantiert. Aber wenn du dich an die Anleitung hältst, ist es gar nicht so kompliziert. Das Wichtigste ist ein Zuckerthermometer. Damit triffst du die richtige Temperatur und die Konsistenz wird perfekt. Ohne Thermometer ist es ein bisschen Glücksspiel, aber es geht auch. Der Trick mit dem kalten Wasser ist da eine gute Alternative.

Schritt für Schritt zum Genuss

Jetzt setzen wir alles zusammen. Hier ist die komplette Anleitung, damit dein Karamellkuchen perfekt wird. Lies dir die Schritte am besten einmal komplett durch, bevor du anfängst.

  1. Heize deinen Ofen auf 175°C (350°F) vor. Fette drei runde 23-cm-Kuchenformen gut ein und lege sie optional mit Backpapier aus.
  2. Schlage in einer großen Schüssel die Butter hell und cremig auf. Gib nach und nach den Zucker hinzu und schlage alles für etwa 5 Minuten weiter.
  3. Füge die Eier einzeln hinzu und rühre nach jedem Ei gut um.
  4. Gib nun abwechselnd das Mehl und die Buttermilch hinzu, beginnend und endend mit dem Mehl. Rühre nach jeder Zugabe gut um. Zum Schluss die Vanille unterrühren.
  5. Verteile den Teig gleichmäßig auf die drei vorbereiteten Formen.
  6. Backe die Kuchen für 25-30 Minuten. Mit einem Holzstäbchen testen, ob sie durch sind.
  7. Lass die Kuchen kurz in der Form abkühlen, stürze sie dann vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen.
  8. Für die Glasur mische Zucker, Buttermilch, Crisco, Butter und Backpulver in einem gusseisernen Topf.
  9. Koche die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Schwenken des Topfes, bis sie die “Softball-Stufe” erreicht (112-115°C auf einem Zuckerthermometer).
  10. Nimm den Topf vom Herd und schlage die Glasur mit einem Holzlöffel, bis sie cremig und streichfähig ist.
  11. Bestreiche die vollständig abgekühlten Kuchenböden mit deiner fertigen Karamellglasur.

Tipps für deinen Kuchen

Ein paar kleine Tricks können den Unterschied zwischen einem guten und einem fantastischen Kuchen ausmachen. Ich hab’s auf die harte Tour gelernt, als mir mal eine Glasur komplett davongelaufen ist, weil der Kuchen noch zu warm war. Damit dir das nicht passiert, hier ein paar Ratschläge von mir. Dieser `klassicher Kuchen` verzeiht zwar einiges, aber mit diesen Tipps wird er garantiert zum Star auf dem Kaffeetisch.

Kleine Kniffe mit großer Wirkung

  • Zimmertemperatur ist dein Freund: Achte darauf, dass Butter, Eier und Buttermilch Raumtemperatur haben. So verbinden sie sich viel besser und der Teig wirt homogener.
  • Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl drin ist, solltest du nur noch so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist.
  • Geduld beim Abkühlen: Das ist wirklich super wichtig. Wenn die Böden auch nur noch lauwarm sind, schmilzt dir die Glasur. Also hab Geduld!

Kreative Ideen zum Variieren

  • Für ein bisschen mehr Biss kannst du gehackte Pekannüsse oder Walnüsse in die noch warme Glasur rühren. Das schmeckt himmlisch.
  • Ein Hauch Meersalz in der Karamellglasur hebt den Geschmack noch mehr hervor und sorgt für einen tollen Kontrast. Salziges Karamell ist ja nicht umsonst so beliebt!

Aufbewahren und Servieren

Herzlichen Glückwunsch, dein Meisterwerk ist fertig! Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie servierst du diesen Traum am besten und was machst du mit den Resten? Obwohl, sind wir mal ehrlich, oft bleibt da nicht viel übrig. Meine Familie stürzt sich da immer drauf, als gäbe es kein Morgen. Der Kuchen ist so saftig, dass er pur schon ein Genuss ist, aber mit einer Kugel Vanilleeis wird er einfach unwiderstehlich. Besonders an einem gemütlichen Sonntagnachmittag.

Du kannst den Kuchen in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur für 2-3 Tage aufbewahren. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche, aber ich finde, er schmeckt bei Raumtemperatur am besten. Hol ihn einfach eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, dann ist er perfekt. Du kannst die einzelnen Böden auch super einfrieren, falls du mal auf Vorrat backen möchtest. Einfach gut in Frischhaltefolie und Alufolie wickeln.

Karamellkuchen

Karamellkuchen
Prep30 min
Cook25 min
CalsSee Label
Yield8-10 Portionen

Beschreibung

Ein unglaublich saftiger Karamellkuchen mit drei lockeren Böden und einer unwiderstehlichen, süßen Karamellglasur.

Küche: Amerikanisch (Südstaaten) Kategorie: Kuchen Rezepte Autor: Nora

Zutaten

  • 1 Tasse Butter (2 Sticks)
  • 2 Tassen Zucker
  • 4 Eier
  • 3 Tassen selbstaufgehendes Mehl
  • 1 Tasse Buttermilch
  • 2 Teelöffel Vanille
  • 2 Tassen Zucker (für das Frosting)
  • 1 Tasse Buttermilch (für das Frosting)
  • 1/2 Tasse Crisco (für das Frosting)
  • 1/2 Tasse Butter (für das Frosting)
  • 1 Teelöffel Backpulver (für das Frosting)

Zubereitung

  1. Heize deinen Ofen auf 175°C (350°F) vor. Fette drei runde 23-cm-Kuchenformen gut ein und lege sie optional mit Backpapier aus.
  2. Schlage in einer großen Schüssel die Butter hell und cremig auf. Gib nach und nach den Zucker hinzu und schlage alles für etwa 5 Minuten weiter.
  3. Füge die Eier einzeln hinzu und rühre nach jedem Ei gut um.
  4. Gib nun abwechselnd das Mehl und die Buttermilch hinzu, beginnend und endend mit dem Mehl. Rühre nach jeder Zugabe gut um.
  5. Zum Schluss die Vanille unterrühren.
  6. Verteile den Teig gleichmäßig auf die drei vorbereiteten Formen.
  7. Backe die Kuchen für 25-30 Minuten. Mit einem Holzstäbchen testen, ob sie durch sind.
  8. Lass die Kuchen kurz in der Form abkühlen, stürze sie dann vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen.
  9. Für die Glasur mische Zucker, Buttermilch, Crisco, Butter und Backpulver in einem gusseisernen Topf.
  10. Koche die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Schwenken des Topfes, bis sie die "Softball-Stufe" erreicht (112-115°C auf einem Zuckerthermometer).
  11. Nimm den Topf vom Herd und schlage die Glasur mit einem Holzlöffel, bis sie cremig und streichfähig ist.
  12. Bestreiche die vollständig abgekühlten Kuchenböden mit deiner fertigen Karamellglasur.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

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