Zitronen-Curd-Kuchen: Glutenfrei, saftig und fix zubereitet

Hey Leute! Heute hab ich was ganz Besonderes für euch, nämlich einen Zitronenkuchen glutenfrei, der so richtig schön saftig ist und nach Sommer schmeckt. Ich liebe Zitronen einfach über alles, weil sie so frisch sind und sofort gute Laune machen, egal wie das Wetter draußen gerade ist. Dieser Kuchen ist perfekt, wenn du Gäste hast oder dir einfach selbst mal was richtig Gutes gönnen willst. Er ist super schnell gemacht und schmeckt wie vom Profi-Bäcker, echt jetzt. Hab’s neulich erst für meine Freundin Sarah gebacken und sie konnte gar nicht glauben, das der ohne Weizenmehl ist. Los geht’s mit dem Backen!

Frische Zitronen für gute Laune

Der Duft von Sommer in der Küche

Es gibt kaum etwas Besseres als den Geruch von frischen Zitronnen in der Küche wenn man gerade anfängt zu backen. Ich finde das dieser Duft sofort die Stimmung hebt und man bekommt richtig Lust auf einen Zitronenkuchen glutenfrei. Besonders wenn es draußen grau ist bringt so ein gelber Kuchen ein bischen Sonne auf den Tisch. Ich nehme am liebsten Bio-Zitronen weil man da die Schale ohne Sorgen benutzen kann und das Aroma ist einfach viel intensiver als bei den gespritzten Früchten. Einfach herrlich.

Die Schale richtig nutzen

Wenn du die Zitrone abreibst solltest du darauf achten nur das Gelbe zu erwischen. Das Weiße darunter ist nämlich ziemlich bitter und das wollen wir in unserem Saftiger Rührkuchen natürlich nicht haben. Ich reibe die Schale immer direkt in den Zucker rein. Das ist so ein kleiner Trick von mir weil der Zucker dann die ätherischen Öle richtig gut aufnimmt und der ganze Kuchen später viel intensiver nach Zitrone schmeckt. Man riecht das sofort und es ist einfach toll. Zitrone pur.

Das Geheimnis für saftigen Teig

Warum Buttermilch so wichtig ist

Viele Leute denken ja das glutenfreies Gebäck immer trocken sein muss aber das stimmt überhaupt nicht. Die Buttermilch in diesem Rezept sorgt dafür das der Teig richtig schön feucht bleibt und eine tolle Textur bekommt. Es ist quasi die Wunderwaffe für jeden Saftiger Rührkuchen. Wenn du keine Buttermilch da hast kannst du auch normale Milch mit einem Schuss Zitronensaft mischen und kurz stehen lassen. Das funktioniert fast genauso gut und rettet dir den Backtag wenn du mal wieder vergessen hast einzukaufen.

Die perfekte Mehlmischung wählen

Beim Backen ohne Gluten kommt es natürlich auf das Mehl an. Ich benutze hier eine Mischung aus einer hellen glutenfreien Mehlmischung und Mandelmehl. Die Mandeln geben dem Kuchen eine feine nussige Note und machen ihn noch saftiger. Wenn dein Mehl kein Xanthan enthält solltest du unbedingt ein bischen was dazugeben damit der Kuchen nicht auseinanderfällt. Es ist wie ein Kleber der alles zusammenhält. Ohne Xanthan wird es oft krümelig und das ist beim Essen dann eher nervig.

Mein liebstes Lemon Curd Rezept

Cremig und fruchtig zugleich

Das Herzstück von diesem Kuchen ist definitiv das Lemon Curd Rezept. Ich könnte das Zeug ja löffelweise pur essen so lecker ist das. Es ist die perfekte Mischung aus süß und sauer und gibt dem Kuchen diesen extra Kick. Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach man muss nur ein bischen Geduld haben beim Rühren. Wenn die Masse langsam dickflüssig wird sieht das schon so toll aus. Ein Traum in Gelb. Wer mag eigentlich keine Zitronen?

Butter für den Glanz

Ganz wichtig ist das du am Ende die gewürfelte Butter unterrührst. Das macht das Curd so richtig schön glänzend und cremig auf der Zunge. Ich nehme immer ungesalzene Butter damit der Geschmack der Zitronen nicht verfälscht wird. Wenn du das Curd fertig hast solltest du es unbedingt durch ein Sieb streichen. So verhinderst du das kleine Stückchen vom Ei im Curd landen und alles ist perfekt glatt. Mein Freund Thomas sagt immer das ist das beste Curd was er je gegessen hat.

Alle Zutaten auf einen Blick

Für das Lemon Curd

  • 100 g feinster oder herkömmlicher Zucker
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 3 Eigelb (Größe L/M)
  • ¼ TL Salz
  • 60 g frisch gepresster Zitronensaft
  • 55 g ungesalzene Butter, gewürfelt

Für den Zitronenkuchen

  • 125 g feinster oder herkömmlicher Zucker
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 115 g Buttermilch
  • 85 g ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 25 g Sonnenblumen- oder Pflanzenöl
  • 2 Eier (Größe L/M)
  • ½ TL Vanillepaste
  • 150 g glutenfreie Mehlmischung
  • 35 g Mandelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • ¼ TL Xanthan
  • ¼ TL Salz

Zum Bestreuen

  • 1-2 EL herkömmlicher Zucker

Tassen-Umrechnungstabelle

  • 1 Tasse Mehl = ca. 120 g
  • 1 Tasse Zucker = ca. 200 g
  • 1 Unze = ca. 28 g
  • 1 Esslöffel (EL) = ca. 15 ml
  • 1 Teelöffel (TL) = ca. 5 ml

So gelingt die Zubereitung

  1. Mische den Zucker und den Zitronenabrieb für das Curd in einer Schüssel.
  2. Rühre die Eigelbe und das Salz unter bis die Masse hell wird.
  3. Erhitze den Zitronensaft bis er fast kocht.
  4. Gieße den Saft langsam unter ständigem Rühren zur Eimasse.
  5. Koche die Mischung im Topf bei niedriger Hitze bis sie dick wird.
  6. Rühre die Butter unter und streiche alles durch ein Sieb.
  7. Decke das Curd mit Folie ab und lasse es abkühlen.
  8. Heize den Ofen auf 180ºC vor und bereite die Backform vor.
  9. Reibe Zucker und Zitronenschale für den Teig zusammen.
  10. Füge Buttermilch, Butter, Öl, Eier und Vanille hinzu.
  11. Vermische die trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel.
  12. Gib die trockenen Zutaten zu den nassen und rühre alles glatt.
  13. Fülle den Teig in die Form und gib Kleckse vom Lemon Curd darauf.
  14. Ziehe mit einem Messer Muster durch den Teig und das Curd.
  15. Bestreue die Oberfläche gleichmäßig mit dem restlichen Zucker.
  16. Backe den Kuchen für 22-24 Minuten goldbraun.
  17. Lasse den Kuchen erst in der Form und dann auf einem Gitter abkühlen.
  18. Serviere den Kuchen nach Belieben mit noch mehr Lemon Curd.

Tipps für das perfekte Ergebnis

Die richtige Temperatur finden

Ein kleiner Fehler den viele machen ist das sie kalte Eier direkt aus dem Kühlschrank nehmen. Aber für einen Zitronenkuchen glutenfrei ist es viel besser wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Dann verbindet sich alles viel schöner zu einer Emulsion und der Teig wird gleichmäßiger. Ich lege die Eier oft kurz in warmes Wasser wenn ich es eilig habe. Das hilft total. Auch den Butter sollte nicht zu heiß sein wenn du ihn zum Teig gibst sonst gerinnen die Eier.

Den Ofen im Blick behalten

Jeder Ofen backt ja ein bischen anders deshalb solltest du nach 20 Minuten mal nachschauen. Der Kuchen sollte goldbraun sein aber nicht zu dunkel werden. Ich mache immer die Stäbchenprobe mit einem Holzspieß. Wenn kein Teig mehr dran klebt ist er fertig. Nicht zu lange backen ist hier die Devise damit er schön saftig bleibt. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen holst und der ganze Raum nach Zitrone riecht dann weißt du das es sich gelohnt hat. So fluffig.

Aufbewahrung und Servieren

So bleibt alles frisch

Wenn tatsächlich mal was übrig bleibt was bei uns selten vorkommt kannst du den Kuchen gut verpacken. In einer luftdichten Dose hält er sich zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank bleibt er sogar noch länger frisch aber ich finde er schmeckt am besten wenn er nicht ganz eiskalt ist. Du kannst ihn auch einfrieren wenn du auf Vorrat backen willst. Einfach gut einwickeln und dann bei Bedarf auftauen lassen. Ich habe den Kuchen neulich für meine Tante gebacken und sie war so begeistert dass sie gleich das Rezept haben wollte aber ich hatte es gar nicht dabei.

Die besten Beilagen wählen

Zum Servieren kannst du noch einen Klecks Sahne dazu geben oder einfach noch mehr von dem Lemon Curd drüber träufeln. Ein schöner Earl Grey Tee passt auch hervorragend dazu weil die Bergamotte-Note super mit der Zitrone harmoniert. Oder du trinkst einen starken Kaffee dazu. Das ist der perfekte Nachmittagssnack für das Backen ohne Gluten. Ich finde der Kuchen sieht auch toll aus wenn man ihn mit ein bischen Puderzucker bestäubt bevor man ihn auf den Tisch stellt. Das Auge isst ja schließlich mit.

Zitronen-Curd-Kuchen: Glutenfrei, saftig und fix zubereitet

Zitronen-Curd-Kuchen: Glutenfrei, saftig und fix zubereitet
🕒 Vorb.25 min
🍳 Kochz.24 min
🔥 Kcal350 kcal
🍽 Menge1 Kuchen (ca. 12 Stücke)

Ein unglaublich saftiger und schnell zubereiteter glutenfreier Zitronenkuchen mit einem selbstgemachten, fruchtigen Lemon Curd.

Zutaten

  • Für das Lemon Curd:
  • 100 g Zucker
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 3 Eigelb (Größe L/M)
  • ¼ TL Salz
  • 60 g frisch gepresster Zitronensaft
  • 55 g ungesalzene Butter, gewürfelt
  • Für den Zitronenkuchen:
  • 125 g Zucker
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 115 g Buttermilch
  • 85 g ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 25 g Sonnenblumen- oder Pflanzenöl
  • 2 Eier (Größe L/M)
  • ½ TL Vanillepaste
  • 150 g glutenfreie Mehlmischung (ggf. mit Xanthan)
  • 35 g Mandelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • ¼ TL Xanthan (falls nicht in der Mehlmischung)
  • ¼ TL Salz
  • Zum Bestreuen:
  • 1-2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Für das Lemon Curd: Zucker und Zitronenabrieb in einer Schüssel mischen. Eigelbe und Salz unterrühren, bis die Masse hell wird.
  2. Zitronensaft erhitzen, bis er fast kocht. Langsam unter ständigem Rühren zur Eimasse gießen.
  3. Die Mischung im Topf bei niedriger Hitze kochen, bis sie dicklich wird. Gewürfelte Butter unterrühren und alles durch ein Sieb streichen.
  4. Das Curd mit Folie abdecken und abkühlen lassen.
  5. Für den Kuchen: Ofen auf 180°C vorheizen und eine Backform vorbereiten (fetten und bemehlen/mit Backpapier auslegen).
  6. Zucker und Zitronenschale für den Teig zusammen reiben, bis die Aromen sich verbinden.
  7. Buttermilch, geschmolzene Butter, Öl, Eier und Vanille hinzufügen und gut vermischen.
  8. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten (glutenfreie Mehlmischung, Mandelmehl, Backpulver, Natron, Xanthan, Salz) vermischen.
  9. Die trockenen Zutaten zu den nassen Zutaten geben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Nicht übermixen.
  10. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und Kleckse des abgekühlten Lemon Curds darauf verteilen. Mit einem Messer Muster durch Teig und Curd ziehen.
  11. Die Oberfläche gleichmäßig mit dem restlichen Zucker bestreuen.
  12. Den Kuchen für 22-24 Minuten backen, bis er goldbraun ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
  13. Den Kuchen erst in der Form und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  14. Nach Belieben mit zusätzlichem Lemon Curd servieren.

Nährwerte

  • Kalorien: 350 kcal
  • Protein: 5 g
  • Fett: 20 g
0 Shares
Share
Pin
Tweet