Schneller Zitronen-Curd-Kuchen ohne Gluten

Hallo! Heute hab ich was ganz Besonderes für dich: ein Rezept für einen unglaublich leckeren und saftigen Zitronenkuchen. Aber nicht irgendeinen, sondern einen glutenfreien Zitronenkuchen mit einem himmlischen, selbstgemachten Zitronen-Curd. Ich weiß, glutenfrei klingt für manche erstmal nach Kompromiss, aber ich verspreche dir, bei diesem Kuchen merkst du keinen Unterschied. Er ist so fluffig, so zitronig und einfach perfekt für einen gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Kaffee. Dieses Rezept ist wirklich einfach und gelingt garantiert. Los geht’s!

Ein Traum aus Zitrone und Teig

Ich liebe es, wenn ein Kuchen nicht nur gut schmeckt, sondern auch eine Geschichte erzählt. Diesen Kuchen hab ich zum ersten Mal für meine Freundin Anna gebacken, die kein Gluten verträgt. Sie war so glücklich, endlich wieder einen richtig saftigen Kuchen essen zu können, der nicht trocken oder krümelig ist. Das Geheimnis liegt in der Kombination aus dem feuchten Teig und dem intensiven Zitronen-Curd, das wir direkt in den Teig wirbeln. Das Ergebnis ist ein wunderbar marmorierter glutenfreier Kuchen, der auf der Zunge zergeht. Es ist wirklich ein einfaches Rezept, das auch Backanfängern super gelingt.

Warum dieser Kuchen so besonders ist

Was diesen Zitronenkuchen von anderen unterscheidet, ist die unglaubliche Saftigkeit. Die Buttermilch und das Mandelmehl im Teig sorgen für eine tolle Textur, die überhaupt nicht an typische glutenfreie Backwaren erinnert. Und dann das Zitronen-Curd! Diese cremige, süß-säuerliche Füllung ist das absolute Highlight. Sie zieht beim Backen in den Teig ein und hinterlässt kleine, intensive Geschmacksexplosionen. Jeder Bissen ist eine perfekte Balance aus süß und sauer. Wer kann da schon widerstehen? Es ist einfach der perfekte Kuchen für den Frühling oder Sommer.

Das perfekte Zitronen-Curd

Viele schrecken davor zurück, Zitronen-Curd selbst zu machen, aber es ist wirklich kinderleicht und der Unterschied zu gekauftem ist riesig. Selbstgemachtes Curd schmeckt so viel frischer und intensiver, und du kannst die Süße genau nach deinem Geschmack anpassen. Das Beste daran? Du brauchst nur ein paar einfache Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten und das Ergebnis ist eine seidig-glatte, leuchtend gelbe Creme, die nicht nur in diesem Kuchen, sondern auch auf Scones oder im Joghurt fantastisch schmeckt. Einmal probiert, willst du es nie wieder anders machen.

Ein paar kleine Tricks für die Creme

Damit dein Zitronen-Curd perfekt wird, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ganz wichtig ist, dass du die Eigelb-Mischung bei niedriger Hitze erwärmst und ständig rührst, sonst bekommst du am Ende Rührei statt einer cremigen Sauce, und das wollen wir auf keinen Fall. Sobald die Masse andickt, nimm sie sofort vom Herd. Um sicherzugehen, dass dein Curd super cremig wird, streiche es am Ende durch ein feines Sieb. So werden kleine Klümpchen oder Zitronenschalenreste entfernt. Und mein persönlicher Tipp: Nimm unbedingt Bio-Zitronen, da wir ja die Schale verwenden.

Alle Zutaten für deinen Zitronenkuchen

Hier ist alles, was du für diesen köstlichen Kuchen brauchst. Ich hab’s dir übersichtlich aufgeteilt, damit du nichts vergisst.

Für das Zitronen-Curd

  • 100 g (½ Tasse) feiner Zucker oder Kristallzucker
  • Abrieb von 1 Zitrone (vorzugsweise Bio-Zitrone ohne Wachs)
  • 3 Eigelb (US groß/UK mittel), Raumtemperatur
  • ¼ Teelöffel Salz
  • 60 g (¼ Tasse) frisch gepresster Zitronensaft
  • 55 g (½ Stück) ungesalzene Butter, gewürfelt

Für den Zitronenkuchen

  • 125 g (½ Tasse + 2 Esslöffel) feiner Zucker oder Kristallzucker
  • Abrieb von 1 Zitrone (vorzugsweise Bio-Zitrone ohne Wachs)
  • 115 g (½ Tasse) Buttermilch, Raumtemperatur
  • 85 g (¾ Stück) ungesalzene Butter, geschmolzen und abgekühlt bis lauwarm
  • 25 g (2 Esslöffel) Sonnenblumen- oder Pflanzenöl (oder ein anderes neutrales Öl)
  • 2 Eier (US groß/UK mittel), Raumtemperatur
  • ½ Teelöffel Vanille-Bohnenpaste (oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt)
  • 150 g (1¼ Tassen) glutenfreie Mehlmischung
  • 35 g (⅓ Tasse) Mandelmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ¼ Teelöffel Natron
  • ¼ Teelöffel Xanthan (weglassen, wenn die Mehlmischung Xanthan enthält)
  • ¼ Teelöffel Salz

Zum Bestreuen

  • 1-2 Esslöffel Kristallzucker, zum Bestreuen des Kuchens vor dem Backen

So einfach geht die Zubereitung

Jetzt geht’s ans Backen! Folge einfach diesen Schritten und dein perfekter Zitronenkuchen ist schon bald fertig.

Zuerst das Zitronen-Curd

  1. Mische Zucker und Zitronenabrieb in einer Schüssel (nicht aus Metall) und verreibe beides mit den Fingerspitzen.
  2. Gib Eigelb und Salz hinzu und rühre die Mischung, bis sie etwas heller und fluffiger ist.
  3. Erhitze den Zitronensaft, bis er kocht. Gieße ihn dann langsam und unter ständigem Rühren zur Eimischung.
  4. Gib die Mischung zurück in einen Topf und koche sie bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren, bis sie andickt.
  5. Nimm den Topf vom Herd, rühre die gewürfelte Butter ein, bis sie geschmolzen ist, und streiche die Creme dann durch ein feines Sieb.
  6. Decke das Curd direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab und lass es auf Raumtemperatur abkühlen.

Dann der Kuchenteig

  1. Heize den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor und lege eine quadratische Backform (ca. 23×23 cm) mit Backpapier aus.
  2. Verreibe Zucker und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel.
  3. Füge Buttermilch, geschmolzene Butter, Öl, Eier und Vanille hinzu und verquirle alles gut.
  4. Mische in einer separaten Schüssel das glutenfreie Mehlmischung, Mandelmehl, Backpulver, Natron, Xanthan und Salz.
  5. Gib die trockenen Zutaten zu den feuchten und verrühre alles kurz zu einem glatten Teig. Nicht zu lange rühren!
  6. Fülle den Teig in die vorbereitete Form und verteile Kleckse vom Zitronen-Curd darauf.
  7. Ziehe mit einem Messer oder Löffelstiel ein paar Mal durch den Teig, um einen Swirl-Effekt zu erzeugen.
  8. Streue den Kristallzucker gleichmäßig über den Teig.
  9. Backe den Kuchen für 22-24 Minuten, bis er goldbraun ist und ein Stäbchen sauber herauskommt.
  10. Lass den Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter stürzt.

Tipps für einen saftigen Kuchen

Ein paar Kleinigkeiten machen oft den großen Unterschied. Damit dein glutenfreier Kuchen auch wirklich perfekt wird, habe ich hier noch ein paar Tipps für dich gesammelt. Das Wichtigste beim glutenfreien Backen ist, die richtige Feuchtigkeit und Textur zu treffen. Mit diesen Tricks klappt das aber ganz einfach. Ich hab am Anfang auch ein bischen experimentieren müssen, aber mittlerweile gelingt er immer.

Die richtige Temperatur ist wichtig

Ein oft unterschätzter Tipp: Achte darauf, dass deine Zutaten wie Eier und Buttermilch Raumtemperatur haben. Wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommen, verbinden sie sich nicht so gut mit der geschmolzenen Butter, was die Textur des Kuchens beeinträchtigen kann. Nimm sie also am besten schon eine halbe Stunde vor dem Backen raus. Das sorgt für einen gleichmäßigeren und fluffigeren Teig. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung!

Servieren und Aufbewahren

Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er noch leicht warm ist. Einfach so, pur. Aber du kannst ihn natürlich auch mit einem Klecks extra Zitronen-Curd servieren, wenn du es noch zitroniger magst. Eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel geschlagene Sahne passen auch wunderbar dazu. Perfekt für den Sonntagskaffee mit der Familie oder einfach als kleine Belohnung für dich selbst.

Sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben, kannst du den Kuchen einfach in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Bei Raumtemperatur hält er sich so 2-3 Tage frisch und saftig. Im Kühlschrank sogar noch ein paar Tage länger. Einfach in eine Dose. Fertig.

Deine Fragen, meine Antworten

Bestimmt hast du noch die eine oder andere Frage zu diesem Rezept. Ich habe mal die häufigsten gesammelt und beantworte sie dir hier direkt. So kann wirklich nichts mehr schiefgehen und du kannst dich voll und ganz auf das Backen deines neuen Lieblingskuchens konzentrieren.

Gekauftes Curd oder selbstgemacht?

Klar, wenn es mal schnell gehen muss, kannst du auch fertiges Zitronen-Curd aus dem Supermarkt verwenden. Das ist absolut kein Problem. Ich finde aber, dass der Geschmack von selbstgemachtem Curd einfach unschlagbar ist. Es ist frischer, intensiver und du weißt genau, was drin ist. Probier es einfach mal aus, es ist wirklich nicht schwer!

Was tun ohne Buttermilch?

Keine Buttermilch im Haus? Kein Problem! Du kannst sie ganz einfach selbst herstellen. Nimm dafür die gleiche Menge normale Milch (oder eine pflanzliche Alternative wie Mandelmilch) und gib einen Esslöffel Zitronensaft oder weißen Essig hinzu. Kurz umrühren und etwa 5-10 Minuten stehen lassen. Schon hast du den perfekten Buttermilch-Ersatz.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, dieser Zitronenkuchen lässt sich super einfrieren. Lass ihn vollständig abkühlen und wickle ihn dann fest in Frischhaltefolie und danach in Alufolie ein. So verpackt hält er sich im Gefrierschrank bis zu zwei Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen. Er schmeckt dann fast wie frisch gebacken.

Glutenfreier Zitronenkuchen mit Zitronen-Curd

Glutenfreier Zitronenkuchen mit Zitronen-Curd
Prep30 min
Cook22 min
CalsSee Label
Yield8-10 Portionen

Beschreibung

Ein unglaublich leckerer und saftiger glutenfreier Zitronenkuchen mit einem himmlischen, selbstgemachten Zitronen-Curd.

Küche: Deutsch Kategorie: Kuchen Rezepte Autor: Nora

Zutaten

  • 100 g feiner Zucker oder Kristallzucker
  • Abrieb von 1 Zitrone (Bio)
  • 3 Eigelb (Raumtemperatur)
  • ¼ Teelöffel Salz
  • 60 g frisch gepresster Zitronensaft
  • 55 g ungesalzene Butter (gewürfelt)
  • 125 g feiner Zucker oder Kristallzucker
  • Abrieb von 1 Zitrone (Bio)
  • 115 g Buttermilch (Raumtemperatur)
  • 85 g ungesalzene Butter (geschmolzen, abgekühlt)
  • 25 g Sonnenblumen- oder Pflanzenöl
  • 2 Eier (Raumtemperatur)
  • ½ Teelöffel Vanille-Bohnenpaste
  • 150 g glutenfreie Mehlmischung
  • 35 g Mandelmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ¼ Teelöffel Natron
  • ¼ Teelöffel Xanthan (optional)
  • ¼ Teelöffel Salz
  • 1-2 Esslöffel Kristallzucker (zum Bestreuen)

Zubereitung

  1. Zucker und Zitronenabrieb für das Zitronen-Curd mischen und verreiben. Eigelb und Salz hinzufügen und verrühren.
  2. Zitronensaft erhitzen und langsam unter Rühren zur Eimischung geben. Zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren andicken lassen.
  3. Butter einrühren, durch ein Sieb streichen, abdecken und abkühlen lassen.
  4. Ofen auf 180°C vorheizen und eine Backform auslegen.
  5. Zucker und Zitronenabrieb für den Kuchen verrühren. Buttermilch, Butter, Öl, Eier und Vanille hinzufügen und verrühren.
  6. Glutenfreie Mehlmischung, Mandelmehl, Backpulver, Natron, Xanthan und Salz mischen und zu den feuchten Zutaten geben. Kurz verrühren.
  7. Teig in die Form füllen, Zitronen-Curd darauf verteilen und mit einem Messer ein Swirl-Effekt erzeugen.
  8. Mit Kristallzucker bestreuen und 22-24 Minuten backen.
  9. 10-15 Minuten abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

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