Der Beste Waffelteig für Zuhause
Ach, Waffeln! Wer liebt sie nicht? Ich hab’s ja so gern, wenn es nach frisch gebackenen Sachen duftet, und dieses Rezept für den Waffelteig ist einfach ein Traum. Es ist so ein klassisches, unkompliziertes Rezept, das meine Oma schon immer gemacht hat. Wir reden hier nicht von diesen dünnen, knusprigen Dingern, sondern von diesen richtig dicken, fluffigen Exemplaren, die man fast als Kuchen durchgehen lassen kann. Dieses Rezept ist perfekt, wenn du spontan Lust auf was Süßes hast, weil der einfache Teig wirklich schnell zubereitet ist. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind immer die Aufgabe hatte, die fertigen Waffeln auf das Gitter zu legen, damit sie nicht matschig wurden. Das ist eine Tradition, die ich bis heute beibehalten habe. Los geht’s, lass uns diese herrlichen, goldbraunen Waffeln zaubern!
Die Basis für den Waffelteig
Bevor wir uns an den Belag machen, brauchen wir natürlich einen stabilen und leckeren Teig. Das Fundament ist hier wirklich wichtig, denn ein guter Waffelteig macht die halbe Miete. Wir brauchen hierfür Butter, die schön weich ist, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Das ist der erste Schritt, der für die Cremigkeit sorgt, und nicht zu viel Zeit sparen dabei. Wenn du die Butter zu kalt nimmst, wird das Ergebnis nicht so schön luftig, das ist mir am Anfang auch oft passiert. Die Eier müssen einzeln rein, damit sich alles gut emulgiert, das ist ein kleiner Trick, den ich gelernt habe, damit der Teig nicht gerinnt oder so.
Für den Waffelteig
Grundzutaten
- 125 g weiche Butter
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Eier
- 250 g Mehl
- 2 gestrichene TL Backpulver
- 200 ml Milch
So Rührst Du Den Einfachen Teig
Jetzt wird es praktisch, und ich verspreche dir, das ist wirklich kein Hexenwerk. Wir starten mit dem Cremigmachen, das ist der Schlüssel zu einem guten Ergebnis. Dann kommen die trockenen und flüssigen Komponenten dazu, aber eben abwechselnd, damit der Teig schön geschmeidig wird. Wenn du das Gefühl hast, der Teig ist etwas zu fest, kannst du immer noch einen kleinen Schluck mehr Milch nehmen, aber sei vorsichtig, damit er nicht zu flüssig wird. Ich habe neulich versucht, den Teig mit einem Schneebesen zu machen, weil mein Handrührgerät kaputt war, das war eine Herausforderung, aber es ging irgendwie.
Die Zubereitungsschritte
- Für den Waffelteig Butter und Zucker cremig rühren.
- Eier nacheinander unter den Waffelteig rühren.
- Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
- Pro Waffel 2-3 EL Waffelteig in die Mitte des heißen, geölten Waffeleisens geben, dieses schließen und die Waffeln goldbraun backen.
- Die goldbraun gebackenen Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Vom Waffeleisen zum Blechkuchen
Dieses Rezept hat eine coole Besonderheit: Nachdem wir die Basis für die goldbraunen Waffeln haben, wird der Rest zu einem Blechkuchen verarbeitet. Das ist genial, weil man so Reste vermeiden kann, oder einfach eine riesige Portion machen kann, wenn Besuch kommt. Zuerst muss die Fettpfanne vorbereitet werden, das ist wichtig, damit später nichts kleben bleibt. Dann kommt der Teig drauf, und hier kommt mein Tipp: Arbeite ihn mit den Fingerknöcheln aus. Das klingt komisch, aber es funktioniert wirklich besser als mit den Händen oder einem Nudelholz, weil der Teig so gleichmäßig verteilt wird.
Den Teig Auf Dem Blech Ausbreiten
Das Ausbreiten mit den Knöcheln ist eine Technik, die meine Tante mir gezeigt hat, sie meinte, das gibt dem Teig eine bessere Struktur, finde ich auch. Danach musst du ihn mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen keine großen Blasen wirft und gleichmäßig aufgeht. Das ist ein kleiner Schritt, den man leicht vergisst, aber er macht einen Unterschied für die Optik des fertigen Kuchens. Ich hab das einmal weggelassen, und der Kuchen sah aus wie ein aufgeplatzter Ballon, ehrlich.
Die Cremige Schmanddecke
Jetzt kommt der Teil, der diesen Blechkuchen so saftig macht: die Schmandmischung. Das ist im Grunde eine einfache Mischung aus Schmand, etwas Sahne und Zucker, die später über den Teig kommt. Es ist wichtig, dass du nicht zu viel Zucker in diese Mischung gibst, weil wir später noch Zucker zum Bestreuen verwenden. Die Mischung soll nur leicht gesüßt sein, damit sie die Säure vom Schmand gut ausgleicht. Ich mag es, wenn die Sahne richtig kalt ist, dann lässt sie sich besser mit dem Schmand verrühren, das ist ein kleiner Tipp von mir.
Die Belag Vorbereitung
Die Butter wird in kleinen Flocken auf dem Teig verteilt, bevor die Schmandmasse draufkommt. Das sorgt dafür, dass der Boden beim Backen nicht zu trocken wird und eine schöne Textur bekommt. Nachdem die Schmandsahne drauf ist, muss der Kuchen noch eine Weile ruhen, damit der Teig noch etwas aufgehen kann, bevor er in den Ofen kommt. Das ist wichtig, also stell dir einen Timer, damit du das nicht vergisst. So cremig wird das, wenn man es richtig macht.
Backen Und Bräunen Des Kuchens
Das Backen ist hier ein zweistufiger Prozess, und das ist entscheidend für das Endergebnis. Zuerst backen wir den Kuchen bei einer mittleren Temperatur, damit er durchgart, und dann erhöhen wir die Hitze dramatisch, um diese schöne, leicht karamellisierte Kruste zu bekommen. Du musst wirklich dabei bleiben, wenn du die Temperatur hochstellst, denn jeder Ofen ist anders, und fünf Minuten können hier den Unterschied zwischen goldbraun und verbrannt bedeuten.
Temperaturwechsel Beim Backen
Wir starten bei 180°C für etwa 20 Minuten, damit der Boden fest wird. Danach stellst du den Ofen auf 250°C und lässt ihn nur noch ca. 5 Minuten bräunen. Bitte beobachte das genau, das ist kein Kuchen, den man einfach reinstellt und vergisst. Wenn der Kuchen dann aus dem Ofen kommt, kommt der letzte Zuckerschock: die restlichen 50 g Zucker werden sofort über den heißen Kuchen verteilt. Das schmilzt leicht an und gibt eine tolle Kruste.
Servierideen Für Die Waffel-Variante
Obwohl wir den Großteil in einen Blechkuchen verwandelt haben, vergessen wir nicht die ursprüngliche Idee: die goldbraunen Waffeln. Diese kannst du natürlich ganz klassisch servieren. Meine Schwester meint immer, dass man dazu unbedingt frische Erdbeeren braucht, aber ich bin da pragmatischer.
- Probier’s mit Puderzucker und einem Klecks saurer Sahne.
- Ein bisschen Zimt im Waffelteig gibt eine tolle Note.
- Wenn du es fruchtig magst, sind Kirschen immer eine gute Wahl.
- Für die Blechkuchen-Variante passt Vanilleeis hervorragend dazu, weil es die Hitze vom Kuchen nimmt.
Aufbewahrung Und Frische Tipps
Wie hält man diese Köstlichkeiten frisch? Das ist die ewige Frage. Wenn du die Waffeln machst, ist der Tipp mit dem Kuchengitter Gold wert. Sie müssen abdampfen können, sonst wird die Unterseite weich, und das wollen wir nicht. Wenn du sie warmhalten musst, weil du noch nicht alle gebacken hast, kannst du sie im ausgeschalteten Ofen bei etwa 100 Grad warmhalten, das ist super praktisch. Für den Blechkuchen gilt: Am besten schmeckt er lauwarm, aber er hält sich auch gut abgedeckt bei Zimmertemperatur einen Tag. Aber ehrlich, wer lässt so was einen Tag stehen?
Der Beste Waffelteig für Zuhause

Beschreibung
Ein klassisches Rezept für dicke, fluffige Waffeln, das seit Generationen in der Familie weitergegeben wird. Der Teig ist schnell zubereitet und kann auch für einen Blechkuchen verwendet werden.
Zutaten
- 125 g weiche Butter
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Eier
- 250 g Mehl
- 2 gestrichene TL Backpulver
- 200 ml Milch
- 50 g Zucker (zum Bestreuen)
- Schmand
- Sahne
Zubereitung
- Butter und Zucker cremig rühren.
- Eier nacheinander unter den Teig rühren.
- Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
- Pro Waffel 2-3 EL Waffelteig in die Mitte des heißen, geölten Waffeleisens geben, dieses schließen und die Waffeln goldbraun backen.
- Die goldbraun gebackenen Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
- Für den Blechkuchen: Den restlichen Teig in eine gefettete Fettpfanne geben und mit den Fingerknöcheln ausbreiten.
- Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Schmand, Sahne und etwas Zucker verrühren und auf dem Teig verteilen.
- Butterflocken auf dem Teig verteilen.
- Den Kuchen bei 180°C für etwa 20 Minuten backen.
- Die Temperatur auf 250°C erhöhen und den Kuchen für ca. 5 Minuten bräunen.
- Den Kuchen mit den restlichen 50 g Zucker bestreuen.








