Pudding Schneekuchen mit cremigem Quarkboden

Ach, du meine Güte, heute wird es himmlisch! Wir machen zusammen diesen fantastischen Schneekuchen mit einer cremigen Pudding Quark-Füllung und einer luftigen Baiserhaube obendrauf. Ich hab’s schon ewig nicht mehr gebacken, aber meine Tante Hilde hat mir das Rezept vor Jahren gegeben, und seitdem ist es ein Familienfavorit, besonders wenn es draußen kälter wird. Dieser Kuchen ist einfach ein Traum, so saftig und die Kombination aus dem Mürbeteig, der Quarkmasse und dem süßen Baiser ist einfach unschlagbar. Wenn du Lust auf etwas richtig Klassisches hast, das trotzdem immer beeindruckt, dann los geht’s mit diesem Rezept für den besten Pudding Schneekuchen überhaupt.

Der Boden macht die Musik

Jeder gute Kuchen braucht eine solide Basis, und das ist hier unser einfacher, aber effektiver Mürbeteig. Er wird nicht zu süß, was perfekt ist, weil wir ja noch die süße Füllung und das Baiser bekommen. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind immer die Aufgabe hatte, den Teig in die Form zu drücken, weil meine Mutter meinte, das sei die beste Beschäftigung für kleine Hände. Das ist eine tolle Sache, weil du diesen Teig nicht lange kneten musst, er soll ja locker bleiben. Wir brauchen hier nicht viel Schnickschnack, nur die Grundzutaten, die man eh immer im Haus hat. Ein bisschen Backpulver sorgt dafür, dass der Boden schön aufgeht und nicht zu kompakt wird.

Was wir für den Teig brauchen

Hier kommt die Liste, damit du nichts vergisst, bevor wir mit dem eigentlichen Backen anfangen. Es ist wichtig, dass die Butter nicht zu kalt ist, sonst wird das Kneten echt mühsam und der Teig wird bröselig. Ich nehme die Butter meistens schon eine Stunde vorher raus, damit sie schön weich ist.

Für den Teig

  • 65 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei(er)
  • 200 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver

Die cremige Mitte mit Quark und Pudding

Jetzt wird’s spannend, denn die Füllung ist das Herzstück von diesem Schneekuchen. Wir kombinieren Magerquark mit Schmand für die richtige Cremigkeit – das ist wichtig, damit es nicht trocken wird. Der Trick, damit die Füllung schön fest wird und nicht zerläuft, ist das Vanillepuddingpulver. Das ist quasi unser Geheimtipp, damit die Quarkmasse beim Backen schön stabil wird und nicht zu sehr einsackt. Wir brauchen auch noch ein paar Eigelb, die geben der Masse eine schöne gelbliche Farbe und machen sie noch sämiger. Ich hab mal versucht, das Puddingpulver wegzulassen, weil ich dachte, es reicht auch so, aber das war ein Fehler, der Kuchen war danach eher flüssig, wirklich schade.

So wird die Quarkmasse perfekt

Beim Verrühren der Füllung ist es wichtig, dass alles gut vermischt wird, aber nicht zu lange, sonst wird die Masse luftig und kann beim Backen wieder zusammenfallen. Wir wollen eine homogene Masse, wo der Zucker und der Vanillezucker sich gut aufgelöst haben. Die Milch hilft, alles etwas geschmeidiger zu machen, und das bisschen Öl ist nur ein kleiner Helfer, damit es nicht klebt. Meine Freundin Sabine meinte neulich, sie nimmt immer noch einen Spritzer Zitronensaft dazu, aber ich halte mich heute mal strikt an das Originalrezept, weil das schon so gut ist.

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Bevor wir loslegen, heiz den Ofen vor, das ist immer der erste Schritt, damit er schön heiß ist, wenn der Kuchen rein soll. Wir arbeiten hier mit Ober-/Unterhitze, das ist wichtig für die gleichmäßige Bräunung von Boden und Füllung. Denk dran, wir brauchen eine 26er Springform, das ist die Standardgröße für solche Blechkuchen oder Tortenböden.

So backst du den Pudding Quark Baiser Kuchen

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Ei, 200 g Mehl und das ½ Pck. Backpulver für den Teig schnell zu einem Teig kneten.
  3. Den Teig in eine 26er Springform drücken und dabei einen kleinen Rand hochziehen.
  4. Alle Zutaten für die Füllung (Schmand, 500 g Magerquark, Puddingpulver, 150 g Zucker, 3 Eigelb, Vanillezucker, ¼ Liter Milch und 1 EL Öl) gut verrühren.
  5. Die fertige Füllung auf den vorbereiteten Teig in die Form geben.
  6. Den Kuchen für ca. 45 Minuten backen, bis die Quarkmasse fest ist.
  7. In der Zwischenzeit die 3 Eiweiß mit den 3 EL Zucker steif schlagen, bis ein glänzendes Baiser entsteht.
  8. Das geschlagene Baiser vorsichtig auf den vorgebackenen Kuchen geben und glattstreichen.
  9. Den Kuchen nochmals für weitere 15 Minuten backen, bis das Baiser goldbraun ist.

Das Geheimnis vom luftigen Baiserbelag

Das Baiser ist der krönende Abschluss für unseren Schneekuchen. Es muss richtig steif geschlagen werden, damit es später nicht wieder zusammenfällt oder wässrig wird. Ich nehme dafür immer eine absolut fettfreie Schüssel, das ist das A und O. Wenn auch nur ein Tröpfchen Fett in der Schüssel ist, wird das Eiweiß nicht richtig fest, und das ist ärgerlich, weil du dann keine schöne Haube bekommst. Wir brauchen nur das Eiweiß von den 3 Eiern und den restlichen Zucker.

Tipps für das perfekte Baiser

Wenn du das Baiser auf den Kuchen gibst, kannst du es mit einem Löffel oder einer Gabel ein bisschen verzieren, damit es nicht ganz glatt aussieht. Ich mag es, wenn es kleine Spitzen wirft, das sieht dann wirklich aus wie Schnee. Nicht zu lange backen im zweiten Durchgang, sonst wird das Baiser hart und zäh, wir wollen es ja leicht mürbe und süß. Wenn du magst, kannst du den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen, das verhindert Temperaturschocks und Risse in der Oberfläche.

So schmeckt der Kuchen am besten

Dieser Pudding Quark Baiser Kuchen ist ein echtes Highlight, besonders wenn er komplett abgekühlt ist. Ich finde, er schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen können. Er ist perfekt für Kaffee und Kuchen am Sonntagnachmittag, aber auch toll für ein Familienfest. Wenn du ihn servierst, kannst du ihn einfach so lassen, er ist schon ein Hingucker. Aber wenn du willst, kannst du ihn noch etwas aufpeppen.

Servierideen für den Schneekuchen

  • Probier’s mit frischen Beeren, besonders Blaubeeren passen super zur Quarkfüllung.
  • Ein bisschen Puderzucker drüber sieben, wenn er komplett kalt ist, sieht immer schön aus.
  • Wenn du ihn noch cremiger magst, kannst du einen Klecks Schlagsahne dazu reichen.
  • Er ist auch super als Dessert, wenn du ihn in kleineren Portionen servierst.

Variationen rund um Quark und Pudding

Manchmal muss man ja ein bisschen kreativ werden, auch wenn das Originalrezept schon perfekt ist. Wenn du zum Beispiel keine Magerquark hast, kannst du auch normalen Speisequark nehmen, aber dann wird die Masse vielleicht etwas flüssiger, also sei vorsichtig mit der Milchmenge. Manche Leute mögen es auch, wenn noch etwas Zitronen- oder Orangenschale in die Quarkmasse kommt, das gibt einen frischen Kick. Ich hab mal versucht, statt Vanillepuddingpulver Schokopuddingpulver zu nehmen, aber das war nicht so meins, der klassische Vanillegeschmack ist einfach der Beste für diesen Schneekuchen.

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Wenn du den Teigboden noch etwas aromatischer gestalten willst, kannst du einen Teelöffel abgeriebene Zitronenschale mit in den Teig geben. Das gibt eine leichte Note, die gut mit der Süße vom Baiser harmoniert. Ich hab das einmal gemacht, als ich spontan Besuch bekam und dachte, ich muss das Rezept etwas aufpeppen. Es war eine gute Idee, aber meine Oma meinte, das Original sei besser, typisch Oma. Aber hey, jeder wie er mag, oder? Hauptsache, es schmeckt dir am Ende.

Pudding Schneekuchen

Pudding Schneekuchen
Prep30 min
Cook60 min
CalsSee Label
Yield8-10 Portionen

Beschreibung

Ein fantastischer Schneekuchen mit einer cremigen Pudding Quark-Füllung und einer luftigen Baiserhaube.

Küche: Deutsch Kategorie: Kuchen Rezepte Autor: Nora

Zutaten

  • 65 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 500 g Magerquark
  • 1 Schmand
  • 150 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • Vanillezucker
  • ¼ Liter Milch
  • 1 EL Öl
  • 3 Eiweiß
  • 3 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Ei, 200 g Mehl und das ½ Pck. Backpulver für den Teig schnell zu einem Teig kneten.
  3. Den Teig in eine 26er Springform drücken und dabei einen kleinen Rand hochziehen.
  4. Alle Zutaten für die Füllung (Schmand, 500 g Magerquark, Puddingpulver, 150 g Zucker, 3 Eigelb, Vanillezucker, ¼ Liter Milch und 1 EL Öl) gut verrühren.
  5. Die fertige Füllung auf den vorbereiteten Teig in die Form geben.
  6. Den Kuchen für ca. 45 Minuten backen, bis die Quarkmasse fest ist.
  7. In der Zwischenzeit die 3 Eiweiß mit den 3 EL Zucker steif schlagen, bis ein glänzendes Baiser entsteht.
  8. Das geschlagene Baiser vorsichtig auf den vorgebackenen Kuchen geben und glattstreichen.
  9. Den Kuchen nochmals für weitere 15 Minuten backen, bis das Baiser goldbraun ist.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

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