Manche Torten muss man einfach probiert haben, bevor man sie wirklich versteht – die Himbeer-Raffaello-Torte gehört definitiv dazu. Zwischen dem knusprigen Keksboden und der samtigen Mascarpone-Sahne-Creme entfaltet sich eine Kombination aus Kokos, Himbeere und Raffaello, die süß, frisch und trotzdem nicht überladen wirkt. Und das Beste: Sie kommt komplett ohne Gelatine aus, muss also nicht aufgekocht oder abgebunden werden – nur rühren, schichten, kühlen.
Das spricht für diese Torte
- Kein Backen der Füllung nötig – nur der Boden wird kurz gekühlt, der Rest ist reines Zusammenrühren.
- Angenehm fruchtig statt schwer süß – die pürierten Himbeeren balancieren die Süße der Raffaellos aus.
- Cremig bis zum letzten Bissen – Mascarpone und Sahne ergeben eine Textur, die fast wie eine Mousse wirkt.
- Flexibel in der Deko – von schlichten Kokosraspeln bis zu ganzen Himbeeren ist alles möglich.
- Ohne Gelatine – praktisch für alle, die auf tierische Gelatine verzichten möchten.
Das braucht man an Ausstattung
- Springform, 26 cm Durchmesser
- Stabmixer (zum Pürieren der Himbeeren)
- Rührschüssel
- Schneebesen oder Handrührgerät
- Teigschaber
Die Springform gibt der Torte beim Kühlen Halt, der Stabmixer sorgt für ein feines, kernfreies Himbeerpüree, und mit dem Teigschaber lässt sich die Creme später sauber glattstreichen.
Zutaten
Boden:
- 200 g Löffelbiskuits
- 50 g Butter, geschmolzen
Füllung:
- 200 g Raffaello-Pralinen
- 200 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
- 400 ml Schlagsahne
- 250 g Mascarpone
- 100 g Puderzucker
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Vanilleextrakt
- 50 g Kokosraspeln
So wird sie gemacht
1. Der Boden
Löffelbiskuits fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter vermengen, bis eine sandige, gut bindende Masse entsteht. Fest in den Boden der Springform drücken und für rund 15 Minuten kalt stellen.
2. Die Sahne-Mascarpone-Basis
Sahne steif schlagen. Getrennt davon Mascarpone mit Puderzucker, Vanilleextrakt und Zitronensaft cremig rühren. Die geschlagene Sahne dann löffelweise und vorsichtig unterheben, damit die Luftigkeit erhalten bleibt.
3. Himbeerpüree einarbeiten
Himbeeren fein pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne herauszufiltern. Das Püree unter die Mascarpone-Sahne-Mischung heben, bis eine gleichmäßig rosa Creme entsteht.
4. Raffaello unterheben
Raffaello-Pralinen grob hacken und behutsam in die Creme einarbeiten – ruhig ein paar größere Stücke stehen lassen für Biss.
5. Schichten
Die fertige Creme auf den gekühlten Boden geben und glattstreichen. Mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen, damit sich die Torte setzt.
6. Finish
Kurz vor dem Servieren mit frischen Himbeeren und Kokosraspeln bestreuen.
7. Anschneiden
In Stücke teilen und gut gekühlt auf den Tisch bringen.
Ideen zum Anrichten
- Klassisch fruchtig: Frische Himbeeren oder Erdbeeren obendrauf.
- Extra cremig: Eine zweite Schicht steif geschlagene Sahne als Haube.
- Im Glas: Die Creme abwechselnd mit Bröseln in Gläsern schichten – ideal für Buffets.
- Tropisch: Großzügig Kokosraspeln über die Torte streuen.
- Als Mini-Version: Boden und Füllung in kleinen Förmchen anrichten statt in einer großen Torte.
Damit sie garantiert gelingt
- Nur richtig kalte Sahne lässt sich zuverlässig steif schlagen – Schüssel und Sahne vorher gut kühlen.
- Lieber mit weniger Puderzucker starten und nach Geschmack nachsüßen, statt die Fruchtigkeit zu übertönen.
- Volle Kühlzeit einhalten – sonst lässt sich die Torte beim Anschneiden nicht sauber portionieren.
- Himbeeren wirklich fein pürieren und absieben, sonst stören Kerne in der Creme.
- Immer abgedeckt und gekühlt lagern, damit die Torte nicht austrocknet oder Gerüche annimmt.
Was gut dazu passt
- Eine Kugel Vanille- oder Kokoseis
- Himbeer- oder Mangosorbet
- Ein dünner Faden dunkle Schokoladensauce
- Ein starker Kaffee oder Espresso
- Geröstete, gehackte Pistazien als Topping
- Eine leichte Joghurt-Honig-Sauce
Aufbewahren, einfrieren, aufwärmen
Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter oder gut abgedeckt hält sich die Torte etwa 3–4 Tage.
Einfrieren: Möglich, allerdings schmeckt sie frisch am besten. Eingefroren, gut in Frischhaltefolie gewickelt und in einem gefrierfesten Behälter, hält sie sich bis zu 2 Monate.
Auftauen/Aufwärmen: Am besten langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Wer es eilig hat, kann einzelne Stücke kurz bei niedriger Leistung in der Mikrowelle (ca. 10–15 Sekunden) leicht antauen lassen – die Torte sollte dabei aber kühl bleiben, nicht warm werden.
Fragen rund um die Torte
Wie lange hält sie sich?
Etwa 3–4 Tage gekühlt, alternativ bis zu 2 Monate eingefroren.
Geht es auch mit anderen Früchten?
Ja – Erdbeeren oder Blaubeeren lassen sich problemlos gegen die Himbeeren tauschen.
Ist die Torte für Allergiker geeignet?
Sie enthält Milchprodukte, und die Raffaellos bringen Nüsse mit – bei Unverträglichkeiten also aufpassen.
Wie lässt sich die Süße anpassen?
Erst wenig Puderzucker verwenden, probieren, dann bei Bedarf nachsüßen.
Gibt es eine vegane Variante?
Pflanzliche Sahne-Alternativen und vegane Pralinen anstelle der Raffaellos machen die Torte komplett pflanzlich.
Kurz gesagt
Diese Himbeer-Raffaello-Torte ohne Gelatine vereint fruchtige Frische mit cremiger Raffinesse – und das ganz ohne kompliziertes Gelieren. Ein Rezept, das sich leicht abwandeln lässt und garantiert für Nachfragen sorgt.

Himbeer-Raffaello-Torte ohne Gelatine
Zutaten
- 200 g Löffelbiskuits
- 50 g Butter
- 200 g Raffaello-Pralinen
- 200 g Himbeeren
- 400 ml Schlagsahne
- 250 g Mascarpone
- 100 g Puderzucker
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Vanilleextrakt
- 50 g Kokosraspeln
Zubereitung
- Löffelbiskuits fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter vermengen
- Sahne steif schlagen
- Mascarpone mit Puderzucker, Vanilleextrakt und Zitronensaft cremig rühren
- Sahne unterheben
- Himbeerpüree einarbeiten
- Raffaello unterheben
- Schichten
- Finish
Nährwerte
Pro 1 Portion (ca. 150 g)
- Kalorien620 kcal
- Protein18 g
- Fett42 g
- Kohlenhydrate60 g
- Ballaststoffe4 g
- Zucker40 g
- Natrium200 mg









