Fluffige selbstgemachte Krapfen aus einfachem Hefeteig

Hast du auch manchmal diese Tage, an denen du einfach Lust auf etwas Süßes hast, das dich an früher erinnert? Heute teile ich mit dir mein liebstes Krapfen Rezept, das wirklich jeder hinkriegt, auch wenn man kein Profi-Bäcker ist. Es ist ein total fluffiger Hefeteig Gebäck, das so weich ist, dass man es fast nicht glauben kann. Meine Oma hat die früher immer gemacht, wenn wir zu Besuch waren und das ganze Haus hat nach Fett und Zucker gerochen. Man braucht echt nicht viel, nur ein paar Basics aus dem Schrank und schon geht’s los mit dem Backspaß in deiner eigenen Küche.

Der Duft von frischen Krapfen

Es gibt kaum etwas Besseres als den Geruch von frischem Hefeteig, der langsam in der Küche aufgeht. Wenn ich an dieses Krapfen Rezept denke, kommen sofort Erinnerungen an gemütliche Sonntage hoch. Früher dachte ich immer, dass so ein fluffiger Hefeteig Gebäck total kompliziert ist, aber das stimmt gar nicht. Man braucht nur ein bischen Geduld und die richtigen Handgriffe. Ich hab’s schon oft für Freunde gemacht und alle waren begeistert. Es ist einfach ein ehrliches Rezept, das ohne viel Schnickschnack auskommt und trotzdem jeden glücklich macht, der mal abbeißen darf.

Ein Erlebnis wie auf dem Jahrmarkt

Kennst du das, wenn du über den Jahrmarkt läufst und dieser süße Duft dich magisch anzieht? Genau so fühlen sich diese Krapfen an, wenn sie frisch aus dem Topf kommen. Sie sind außen ganz leicht knusprig und innen so weich wie eine Wolke. Einfach herrlich. Ich finde ja, dass selbstgemachtes Gebäck immer viel besser schmeckt als das Zeug aus dem Supermarkt, weil man genau weiß, was drin ist. Keine komischen Zusatzstoffe, nur gute Butter und Liebe.

Warum selber backen glücklich macht

Backen ist für mich wie eine kleine Auszeit vom Alltag. Man konzentriert sich auf den Teig, spürt wie er unter den Händen geschmeidig wird und freut sich auf das Ergebnis. Dieses Krapfen Rezept ist perfekt dafür geeignet, um mal wieder richtig abzuschalten. Vieleicht ist es am Anfang ein bisschen klebrig, aber das gehört dazu. Wenn der Teig dann so richtig schön aufgegangen ist, fühlt man sich wie ein kleiner Champion in der Küche.

Das Geheimnis für fluffigen Hefeteig

Damit dein fluffiger Hefeteig Gebäck auch wirklich so wird, wie man es sich vorstellt, gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Die Milch sollte wirklich nur lauwarm sein, denn wenn sie zu heiß ist, geht die Hefe kaputt und dann passiert gar nichts mehr in der Schüssel. Das wäre echt schade um die Arbeit. Ich nehme meistens Trockenhefe, weil die so unkompliziert ist und man sie immer auf Vorrat haben kann. Die Butter sollte schön weich sein, damit sie sich gut mit dem Mehl verbindet und alles geschmeidig macht.

Die richtige Temperatur finden

Hefe ist wie eine kleine Diva, sie mag es weder zu kalt noch zu heiß. Wenn du die Milch erwärmst, teste es kurz mit dem Finger. Es sollte sich angenehm warm anfühlen, nicht brennend. Wenn du das beachtest, wird dein Krapfen Rezept garantiert ein Erfolg. Ich lasse den Teig auch immer an einem Ort stehen, wo es keine Zugluft gibt, weil das mag die Hefe gar nicht und dann bleibt der Teig klein und traurig.

Kneten bis die Hände glühen

Manche sagen ja, man soll den Teig nur kurz mischen, aber ich finde, man muss ihn richtig bearbeiten. Durch das Kneten wird die Struktur erst so richtig gut. Ob du das mit der Hand machst oder die Maschine nimmst, ist eigentlich egal. Hauptsache, der Teig glänzt am Ende schön und klebt nicht mehr an der Schüssel fest. Das dauert ein paar Minuten, aber die Zeit sollte man sich nehmen. Geduld zahlt sich aus.

Die Zutaten für dein Glück

Hier findest du alles, was du für dieses leckere Krapfen Rezept brauchst. Es sind ganz einfache Sachen, die du wahrscheinlich eh schon zu Hause hast. Achte darauf, dass die Zutaten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich viel besser zu einem glatten Teig.

Für den Teig

  • 230 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Esslöffel Zucker
  • 8 g Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 8 g Vanillezucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 360 g Mehl
  • 30 g erweichte Butter

Zum Frittieren und Garnieren

  • Öl zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Tassen-Umrechnungstabelle

  • 1 Tasse Mehl = ca. 120 g
  • 1 Tasse Zucker = ca. 200 g
  • 1 Tasse Butter = ca. 225 g
  • 1 Unze = ca. 28 g

So gelingt das Gebäck Schritt für Schritt

Jetzt geht es an die eigentliche Arbeit. Folge einfach diesen Schritten, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Dieses Krapfen Rezept ist wirklich logisch aufgebaut, damit du schnell zum Ziel kommst.

  1. Mische die 230 ml lauwarme Milch und den 1/2 Esslöffel Zucker in einer Schüssel.
  2. Streue die 8 g Trockenhefe über die Milchmischung.
  3. Lasse die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schaumig wird.
  4. Schlage in einer großen Rührschüssel das 1 Ei auf und füge die 8 g Vanillezucker hinzu.
  5. Gieße die Hefemischung hinein und rühre, bis alles gut vermischt ist.
  6. Gib die 360 g Mehl und den 1/2 Teelöffel Salz dazu.
  7. Mische alles, bis sich ein Teig bildet.
  8. Füge die 30 g erweichte Butter zum Teig hinzu.
  9. Knete den Teig etwa 5-7 Minuten mit der Hand oder 3-4 Minuten mit dem Standmixer, bis er glatt ist.
  10. Decke den Teig mit einem Küchentuch ab und lasse ihn an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen.
  11. Teile den Teig in gleich große Portionen und forme sie zu Kugeln.
  12. Lege die Kugeln auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech.
  13. Erhitze das Öl in einer Fritteuse oder einem tiefen Topf.
  14. Lege vorsichtig einige Krapfen in das heiße Öl.
  15. Frittiere sie auf jeder Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun.
  16. Lasse die Krapfen auf Papiertüchern abtropfen.
  17. Bestäube die abgekühlten Krapfen mit Puderzucker.

Tipps für das perfekte Frittieren

Das Frittieren ist oft der Teil, vor dem die meisten Leute ein bischen Respekt haben. Aber keine Sorge, das ist gar nicht so wild. Wichtig ist, dass das Öl nicht zu heiß wird, sonst sind die Krapfen außen schon dunkelbraun und innen noch total teigig. Das ist mir am Anfang auch mal passiert und das war echt nicht lecker. Ein guter Trick ist es, einen Holzstiel in das Öl zu halten. Wenn sich kleine Bläschen bilden, ist die Temperatur genau richtig für dein fluffiger Hefeteig Gebäck.

Die richtige Hitze halten

Wenn du merkst, dass die Krapfen zu schnell dunkel werden, dreh die Hitze sofort ein bischen runter. Du nimmst einfach die Schüssel und stellst sie an einen warmen Ort wo es keine Zugluft gibt weil Hefe das gar nicht mag und dann wartest du einfach bis der Teig schön hochgekommen ist. Oh, da bin ich kurz abgeschweift, ich meinte natürlich das Öl. Pass auf, dass du nicht zu viele Krapfen gleichzeitig in den Topf wirfst, weil sonst die Temperatur vom Öl zu stark sinkt.

Das Abtropfen nicht vergessen

Nach dem Frittieren müssen die Krapfen unbedingt auf Küchenpapier. Das saugt das überschüssige Fett auf, damit sie nicht zu schwer im Magen liegen. Mein Kumpel Markus hat mal vergessen sie abtropfen zu lassen und die waren dann so fettig, das man sie kaum essen konnte. Also nimm dir die Sekunde Zeit. Nicht zu lange backen ist auch wichtig, damit sie schön saftig bleiben.

Süße Ideen zum Servieren

Wenn die Krapfen dann fertig sind, kommt der beste Teil: das Essen. Klassisch werden sie ja einfach mit Puderzucker bestäubt, was ich persönlich am liebsten mag. Es sieht einfach hübsch aus und schmeckt klassisch gut. Aber du kannst natürlich auch kreativ werden. Manche füllen sie noch mit Marmelade, aber dieses Krapfen Rezept ist auch pur ein echter Genuss. Ein fluffiger Hefeteig Gebäck braucht eigentlich gar nicht viel Zubehör, um zu glänzen.

Feedback von Freunden

Meine Freundin Steffi meinte letztens, dass das die besten Krapfen sind, die sie je gegessen hat, sogar besser als vom Bäcker um die Ecke. Das hat mich natürlich total gefreut. Sie hat sie sogar am nächsten Tag noch gegessen und meinte, sie wären immer noch weich. Das liegt an der Butter im Teig, die hält alles schön geschmeidig. So cremig und lecker, man kann einfach nicht widerstehen.

Variationen ausprobieren

  • Probier’s mal mit einer Prise Zimt im Puderzucker.
  • Tunke sie in flüssige Schokolade, wenn du es extra süß magst.
  • Serviere sie frisch und noch leicht warm.
  • Ein Klecks Sahne dazu passt auch hervorragend.

Wann diese Krapfen am besten schmecken

Eigentlich gibt es keine falsche Zeit für Krapfen. Aber besonders zur Faschingszeit oder an Silvester sind sie in Deutschland ja der absolute Renner. Aber warum bis Februar warten, wenn man sie das ganze Jahr über haben kann? Dieses Krapfen Rezept ist so schnell gemacht, dass man es auch mal spontan am Samstagnachmittag einschieben kann. Wenn Besuch kommt, sind sie immer das Highlight auf dem Kaffeetisch.

Ein Gebäck für jede Jahreszeit

Ob im Winter mit einem heißen Kakao oder im Sommer zu einem Eiskaffee, Krapfen gehen immer. Ich finde es toll, wie so ein einfaches fluffiger Hefeteig Gebäck so viel Freude bereiten kann. Es erinnert mich immer an gemütliche Runden mit der Familie, wo alle zusammen am Tisch sitzen und sich die Finger zuckrig machen. Das ist doch das Schönste am Kochen und Backen, oder?

Kleine Pannen vermeiden

Falls dein Teig mal nicht aufgehen sollte, keine Panik. Meistens lag es an der Temperatur der Milch oder die Hefe war schon zu alt. Einfach nochmal probieren, Übung macht den Meister. Und wenn die Form nicht perfekt rund ist, ist das auch egal. Das zeigt nur, dass sie handgemacht sind und mit Liebe zubereitet wurden. Handgemacht schmeckt besser, das ist mein Motto. Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Krapfen Rezept

Krapfen Rezept
Prep10 min
Cook10 min
CalsSee Label
YieldUnbestimmt

Beschreibung

Ein total fluffiger Hefeteig Gebäck, das so weich ist, dass man es fast nicht glauben kann. Dieses Rezept erinnert an gemütliche Sonntage und Jahrmärkte.

Küche: Deutsch Kategorie: Desserts und Süßspeisen Rezepte Autor: Sophie

Zutaten

  • 230 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Esslöffel Zucker
  • 8 g Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 8 g Vanillezucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 360 g Mehl
  • 30 g erweichte Butter
  • Öl zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Mische die 230 ml lauwarme Milch und den 1/2 Esslöffel Zucker in einer Schüssel.
  2. Streue die 8 g Trockenhefe über die Milchmischung.
  3. Lasse die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schaumig wird.
  4. Schlage in einer großen Rührschüssel das 1 Ei auf und füge die 8 g Vanillezucker hinzu.
  5. Gieße die Hefemischung hinein und rühre, bis alles gut vermischt ist.
  6. Gib die 360 g Mehl und den 1/2 Teelöffel Salz dazu.
  7. Mische alles, bis sich ein Teig bildet.
  8. Füge die 30 g erweichte Butter zum Teig hinzu.
  9. Knete den Teig etwa 5-7 Minuten mit der Hand oder 3-4 Minuten mit dem Standmixer, bis er glatt ist.
  10. Decke den Teig mit einem Küchentuch ab und lasse ihn an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen.
  11. Teile den Teig in gleich große Portionen und forme sie zu Kugeln.
  12. Lege die Kugeln auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech.
  13. Erhitze das Öl in einer Fritteuse oder einem tiefen Topf.
  14. Lege vorsichtig einige Krapfen in das heiße Öl.
  15. Frittiere sie auf jeder Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun.
  16. Lasse die Krapfen auf Papiertüchern abtropfen.
  17. Bestäube die abgekühlten Krapfen mit Puderzucker.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

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