Saftige Berliner vom Blech mit Pflaumenmus

Ein süßer Traum vom Blech

Na, hast du auch Lust auf etwas richtig Gemütliches und Süßes? Dann bist du hier genau richtig, denn heute zaubern wir zusammen einen echten Klassiker, der einfach immer geht: Berliner vom Blech! Stell dir vor, ein fluffiger, goldbrauner Hefeteig, gefüllt mit fruchtigem Pflaumenmus und oben drauf eine knusprige Zucker-Butter-Schicht. Das ist nicht nur ein einfacher Blechkuchen Pflaumenmus, sondern ein Stück Kindheit, ein Stück Heimat, das dich direkt in den siebten Himmel katapultiert. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem so unglaublich viel hermacht. Und das Beste? Es ist ein super Hefeteig Rezept für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Die Seele des Gebäcks: Hefeteig

Jedes gute Gebäck beginnt mit einem guten Teig, und bei unseren Berlinern ist das der Hefeteig. Das ist wirklich das Herzstück, und keine Sorge, Hefe ist gar nicht so zickig, wie viele denken. Ich erinnere mich noch, wie meine Oma immer sagte: “Hefe braucht Liebe und Wärme, dann geht sie auf wie ein Ballon!” Und sie hatte recht. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus ein paar einfachen Zutaten so etwas Lebendiges entsteht. Der Geruch von frischer Hefe, der sich langsam in der Küche ausbreitet, ist für mich schon der halbe Genuss. Es ist ein Prozess, der Geduld belohnt und am Ende mit einem unvergleichlich lockeren Ergebnis überrascht.

Zutaten für dein Blechglück

Hier kommt, was du für diesen Traum von einem Berliner brauchst. Keine Sorge, das sind alles ganz normale Sachen, die du bestimmt schon zu Hause hast oder leicht im Supermarkt findest.

Für den Teig

  • 1 Würfel (à 42 g) frische Hefe
  • 120 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 2 Eier (Gr. M)

Für die Füllung

  • 250 g Pflaumenmus

Zum Bestreuen und Garnieren

  • 2 EL Puderzucker
  • Fett
  • 75 g Butter
  • 60 g Zucker

Kneten, Fühlen, Lieben

Nachdem wir die Zutaten beisammen haben, geht’s ans Eingemachte: den Teig vorbereiten. Das ist der Moment, wo du wirklich mit den Händen arbeiten kannst, und es ist so befriedigend. Zuerst bröselst du die Hefe in eine Schüssel, gibst 60 g Zucker dazu und rührst das Ganze flüssig. Parallel schmilzt du 125 g Butter, gießt die Milch dazu und nimmst es vom Herd. Die Milchmischung sollte lauwarm sein, nicht heiß, sonst mag die Hefe das gar nicht. Dann kommt das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel, Eier und die Hefemischung dazu, und dann die Milchmischung. Jetzt wird geknetet, bis du einen schönen, glatten Teig hast. Das kann ein paar Minuten dauern, aber es lohnt sich. Der Teig sollte sich gut anfühlen, elastisch und nicht mehr klebrig.

Pflaumenmus: Das fruchtige Herz

Was wäre ein Berliner ohne seine Füllung? Das Pflaumenmus ist hier der Star, es gibt dem Gebäck diese fruchtige, leicht säuerliche Note, die perfekt zum süßen Teig passt. Ich hab’s schon oft erlebt, dass das Pflaumenmus zu fest ist, dann einfach kurz erwärmen und glatt rühren, das macht es viel einfacher. Dann füllst du es in einen Spritzbeutel mit einer kleinen Lochtülle. Das ist der Trick, damit du das Mus später schön in die Teigkugeln bekommst, ohne dass alles daneben geht. Meine Freundin Lena hatte da mal eine kleine Katastrophe, weil sie keine Tülle hatte und es einfach mit einem Löffel versucht hat. Das Ergebnis war eher ein Pflaumenmus-Unfall als ein Berliner. Also, nimm dir die Zeit für den Spritzbeutel, es macht wirklich einen Unterschied.

Kleine Kugeln, großes Glück

Nachdem der Teig das erste Mal schön aufgegangen ist – er sollte sich verdoppelt haben, das ist ein toller Anblick! – knetest du ihn noch einmal kurz durch. Das ist wichtig, damit die Luftblasen gleichmäßig verteilt werden. Dann teilst du den Teig in 12 gleich große Stücke. Stell dir vor, das sind deine kleinen zukünftigen Berliner. Jedes Stück formst du zu einer Kugel. Und jetzt kommt der Clou: In jede Kugel spritzt du etwas von dem vorbereiteten Pflaumenmus. Das ist ein bisschen wie ein kleines Geheimnis, das in jedem Berliner steckt. Dann setzt du die gefüllten Kugeln in die gefettete Fettpfanne deines Backofens. Lass sie dort noch einmal 15 Minuten gehen, damit sie schön locker werden.

Goldbraun und unwiderstehlich

Bevor unsere Berliner in den Ofen wandern, kommt noch der letzte Schliff, der sie so unwiderstehlich macht. Schmelze die restlichen 75 g Butter in einem Topf und gieße sie großzügig über die Teigkugeln. Danach bestreust du alles mit den 60 g Zucker. Diese Schicht wird beim Backen karamellisieren und eine herrlich knusprige, süße Kruste bilden. Wer kann da schon widerstehen, wenn der Duft von gebackenem Hefeteig und karamellisiertem Zucker durch die Küche zieht? Es ist einfach magisch. Jetzt ab in den vorgeheizten Ofen! Achte auf die Temperatur, bei E-Herd sind das 200 °C, bei Umluft 175 °C. Backe sie für etwa 20 Minuten. Wenn sie zu schnell braun werden, decke sie einfach mit Alufolie ab, besonders in den letzten 5 Minuten.

Zubereitung Schritt für Schritt

Hier ist die genaue Anleitung, damit dein Hefeteig Rezept für die Berliner vom Blech perfekt gelingt.

  1. Hefe in eine Schüssel bröckeln, mit 60 g Zucker flüssig rühren.
  2. 125 g Butter schmelzen, Milch zugießen und vom Herd ziehen.
  3. Salz mit Mehl in eine Schüssel geben.
  4. Eier und Hefemischung zufügen.
  5. Milchmischung zugießen und sofort zu einem glatten Teig verkneten.
  6. Zugedeckt an einem wamen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.
  7. Pflaumenmus glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen.
  8. Teig noch einmal kurz durchkneten.
  9. In 12 Stücke teilen und zu Kugeln formen.
  10. In jede Kugel etwas Pflaumenmus spritzen.
  11. In die gefettete Fettpfanne des Backofens setzen.
  12. Noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  13. 75 g Butter in einem Topf schmelzen.
  14. Über die Teigkugeln gießen.
  15. Mit 60 g Zucker bestreuen.
  16. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 20 Minuten backen.
  17. Eventuell in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken.
  18. Lauwarm abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Servierideen für jeden Anlass

Diese Berliner vom Blech sind einfach vielseitig. Am besten schmecktst du sie natürlich lauwarm, frisch aus dem Ofen, leicht mit Puderzucker bestäubt. Das ist der absolute Klassiker und mein persönlicher Favorit. Aber du kannst sie auch wunderbar zu einem gemütlichen Sonntagskaffee servieren. Stell dir vor, draußen ist es kalt und drinnen duftet es nach diesem wunderbaren Blechkuchen Pflaumenmus. Perfekt! Im Herbst passen sie super zu einer Tasse Tee oder einem Glas Apfelwein. Und wenn du mal etwas Besonderes machen willst, probier doch mal, eine Kugel Vanilleeis dazu zu reichen. Das ist eine Kombination, die einfach himmlisch ist und jeden begeistert.

Meine besten Backgeheimnisse

Ein paar kleine Tipps habe ich noch für dich, damit deine Berliner wirklich perfekt werden und du dein Hefeteig Rezept lieben wirst.

  • Die richtige Temperatur: Achte darauf, dass Milch und Butter nicht zu heiß sind, wenn du sie zur Hefe gibst. Lauwarm ist das Zauberwort.
  • Geduld beim Gehenlassen: Gib dem Teig wirklich die Zeit, die er braucht, um aufzugehen. Ein warmer, zugfreier Ort ist ideal. Manchmal stelle ich die Schüssel einfach in den leicht vorgewärmten Ofen (aber ausgeschaltet!).
  • Nicht überbacken: Behalte die Berliner im Auge. Sie sollen goldbraun sein, aber nicht trocken. Die Alufolie ist dein Freund, wenn sie zu schnell Farbe bekommen.
  • Frische Zutaten: Besonders bei der Hefe macht sich die Frische bemerkbar. Eine frische Hefe sorgt für einen besseren Teig.
  • Puderzucker zum Schluss: Bestäube die Berliner erst kurz vor dem Servieren mit Puderzucker, sonst zieht er Feuchtigkeit und verschwindet.

Mit diesen Tipps und diesem einfachen Hefeteig Rezept wirst du im Handumdrehen zum Berliner-Meister. Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Berliner vom Blech

Berliner vom Blech
Prep1H30 min
Cook20 min
CalsSee Label
Yield12 Stück

Beschreibung

Ein Klassiker, der einfach immer geht: Berliner vom Blech! Fluffiger Hefeteig, gefüllt mit Pflaumenmus und einer knusprigen Zucker-Butter-Schicht.

Küche: Deutsch Kategorie: Backwaren Rezepte Autor: Nora

Zutaten

  • 42 g frische Hefe
  • 120 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 250 g Pflaumenmus
  • 2 EL Puderzucker
  • 75 g Butter
  • 60 g Zucker

Zubereitung

  1. Hefe in eine Schüssel bröckeln, mit 60 g Zucker flüssig rühren. 125 g Butter schmelzen, Milch zugießen und vom Herd ziehen.
  2. Salz mit Mehl in eine Schüssel geben. Eier und Hefemischung zufügen. Milchmischung zugießen und sofort zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.
  4. Pflaumenmus glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen.
  5. Teig noch einmal kurz durchkneten. In 12 Stücke teilen und zu Kugeln formen.
  6. In jede Kugel etwas Pflaumenmus spritzen.
  7. In die gefettete Fettpfanne des Backofens setzen.
  8. Noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  9. 75 g Butter in einem Topf schmelzen. Über die Teigkugeln gießen.
  10. Mit 60 g Zucker bestreuen.
  11. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 20 Minuten backen.
  12. Eventuell in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken.
  13. Lauwarm abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

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