Hey, hast du Lust auf ein Stück Kindheit? Für mich ist das ganz klar die Donauwelle. Dieser Kuchen ist einfach ein Klassiker, den meine Oma schon immer gebacken hat. Die Kombination aus hellem und dunklem Teig, saftigen Kirschen, einer feinen Vanillecreme und der knackigen Schokoladenglasur ist einfach unschlagbar. Ich zeig dir heute mein liebstes Rezept für diesen tollen Kirschen Kuchen, das wirklich immer gelingt und auf jeder Kaffeetafel der absolute Star ist. Also, schnapp dir deine Schürze, los geht’s!
Ein Klassiker mit vier Schichten
Was macht eine gute Donauwelle eigentlich aus? Für mich sind es die perfekten Schichten, die zusammen einfach ein Gedicht sind. Ganz unten haben wir den saftigen Rührteig, der durch den Kakao sein typisches Wellenmuster bekommt. Darauf liegen die süßen Kirschen, die beim Backen leicht in den Teig sinken und für eine fruchtige Note sorgen. Dann kommt die samtige Vanillecreme, die so herrlich cremig ist und den perfekten Kontrast zur Frucht bildet. Und oben drauf? Natürlich die knackige Schokoladenglasur, die das Ganze abrundet. Jede Gabel ist ein kleines Fest. Ein Kirschen Kuchen, der einfach glücklich macht.
Was du für die perfekte Donauwelle brauchst
Hier ist alles, was du für diesen Traum von einem Kuchen brauchst. Ich hab’s dir übersichtlich aufgeteilt, damit du nichts vergisst. Die meisten Sachen hat man ja eh schon zu Hause.
Für den Teig
- 20 g Kakao
- 30 ml Öl
- 6 Stk. Eier (mittlere)
- 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
- 230 g Kristallzucker
- Schale von 1 Bio-Zitrone (abgerieben)
- 230 g Butter (geschmolzen)
- 230 g Mehl (glatt)
- 500 g Kirschen (entkernt)
Für die Vanillecreme
- 40 g Vanillepuddingpulver
- 300 ml Milch
- 150 g Kristallzucker
- Mark aus 1 Vanilleschote
- 250 g Butter
Für die Glasur
- 100 g Butter
- 200 g dunkle Kuvertüre (klein gehackt)
- 3 EL Rum
Tassen-Umrechnungstabelle
- 1 Tasse Mehl = ca. 120 g
- 1 Tasse Zucker = ca. 200 g
- 1 Unze = ca. 28 g
Der Teig: Hell, Dunkel und Fruchtig
Der Teig ist die Basis für alles und zum Glück total unkompliziert. Das Geheimnis für die Wellen liegt darin, dass der helle Teig etwas fester ist als der dunkle. Wenn du die Kirschen darauf verteilst, sinken sie durch den dunklen Teig nach unten und erzeugen so das berühmte Muster. Genial, oder? Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind immer fasziniert zugeschaut habe. Wichtig ist, dass du die Eier gut trennst und das Eiklar zu einem festen, aber noch cremigen Schnee schlägst. Nicht zu trocken! Das macht den Teig später super locker. Und die abgeriebene Zitronenschale im hellen Teig gibt dem ganzen ein frischen Kick.
Das Herzstück: Eine cremige Vanillecreme
Jetzt kommt mein Lieblingsteil: die Vanillecreme. Eine gute Donauwelle steht und fällt mit ihr. Die Basis ist ein einfacher Vanillepudding, den du am besten mit echtem Vanillemark kochst. Der Duft allein ist schon himmlisch! Hier ist ein ganz wichtiger Tipp, den ich auf die harte Tour lernen musste: Der Pudding muss komplett abkühlen, bevor du die Butter unterrührst und beides sollte ungefähr die gleiche Temperatur haben! Sonst gerinnt die Creme und wird grisselig. Falls es doch mal passiert keine Panik. Einfach die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad stellen und kräftig weiterrühren das rettet die Creme meistens. So wird sie perfekt geschmeidig.
Der krönende Abschluss: Schokoladenglasur
Keine Donauwelle ohne die typische Schokoladenglasur mit Wellenmuster. Das ist der letzte, aber entscheidende Schritt. Ich schmelze dafür immer Butter mit dunkler Kürtüre, das gibt einen tollen Glanz und einen satten Schokoladengeschmack der kleine Schuss Rum darin ist optional aber ich finde er rundet das Aroma perfekt ab. Für das Wellenmuster brauchst du kein Spezialwerkzeug. Eine einfache Gabel oder eine gezackte Teigkarte funktionieren super. Einfach die noch weiche Glasur vorsichtig über den gekühlten Kuchen streichen und dann die Wellen ziehen. Das macht nicht nur Spaß, sondern sieht auch toll aus. Ein echter Hingucker.
So gelingt deine Donauwelle Schritt für Schritt
Jetzt geht’s ans Eingemachte! Folge einfach diesen Schritten, dann kann gar nichts schiefgehen.
- Heize das Rohr auf 170°C vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und setze eine Rahmenform (ca. 25 x 30 cm) darauf.
- Rühre den Kakao mit dem Öl glatt. Trenne die Eier. Schlage die Dotter mit Vanillezucker, 80 g vom Kristallzucker und der Zitronenschale schaumig. Gieße die geschmolzene Butter langsam unter Rühren dazu.
- Schlage das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu cremigem Schnee. Hebe den Schnee und das Mehl vorsichtig unter die Dotter-Buttermasse.
- Verrühre ein Drittel der Masse mit der Kakaomischung. Verstreiche erst die helle, dann die dunkle Masse in der Form.
- Belege den Teig mit den entkernten Kirschen und backe ihn im Rohr auf der unteren Schiene für ca. 35 Minuten. Lass den Kuchen danach komplett auskühlen.
- Für die Creme rühre das Puddingpulver mit 3 EL von der Milch glatt. Koche die übrige Milch mit Zucker und Vanillemark auf. Rühre die Puddingmischung ein und lass es kurz köcheln.
- Fülle die Creme um und lass sie vollständig abkühlen. Rühre dann die zimmerwarme Butter cremig in die Puddingcreme.
- Verstreiche die Vanillecreme auf dem Kuchen und stelle ihn für ca. 2 Stunden kalt.
- Für die Glasur schmilz die Butter und löse die gehackte Kuvertüre darin auf. Rühre den Rum ein.
- Verteile die Glasur auf dem Kuchen und ziehe mit einer gezackten Teigkarte das typische Wellenmuster. Stelle den Kuchen für eine weitere Stunde kühl.
Noch ein paar Tipps für dich
Damit dein Kirschen Kuchen auch wirklich perfekt wird, hab ich noch ein paar Kleinigkeiten für dich. Meine Freundin Anna schwört darauf, im Sommer frische, entsteinte Sauerkirschen zu nehmen. Das macht den Kuchen noch fruchtiger. Aber Kirschen aus dem Glas funktionieren natürlich auch super, lass sie nur gut abtropfen, damit der Teig nicht durchweicht. Und der Tipp mit der fettfreien Schüssel für den Eischnee ist Gold wert, wirklich. Das hab ich früher oft falsch gemacht. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er gut durchgekühlt ist. Perfekt für einen Geburtstag im Sommer oder einfach so zum Sonntagskaffee. Was meinst du, probierst du es aus?
Donauwelle

Beschreibung
Ein Klassiker mit vier Schichten: saftiger Rührteig, süße Kirschen, samtige Vanillecreme und knackige Schokoladenglasur.
Zutaten
- 20 g Kakao
- 30 ml Öl
- 6 Eier (mittlere)
- 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
- 230 g Kristallzucker
- Schale von 1 Bio-Zitrone (abgerieben)
- 230 g Butter (geschmolzen)
- 230 g Mehl (glatt)
- 500 g Kirschen (entkernt)
- 40 g Vanillepuddingpulver
- 300 ml Milch
- 150 g Kristallzucker
- Mark aus 1 Vanilleschote
- 250 g Butter
- 100 g Butter
- 200 g dunkle Kuvertüre (klein gehackt)
- 3 EL Rum
Zubereitung
- Heize das Rohr auf 170°C vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und setze eine Rahmenform (ca. 25 x 30 cm) darauf.
- Rühre den Kakao mit dem Öl glatt. Trenne die Eier. Schlage die Dotter mit Vanillezucker, 80 g vom Kristallzucker und der Zitronenschale schaumig.
- Gieße die geschmolzene Butter langsam unter Rühren dazu.
- Schlage das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu cremigem Schnee.
- Hebe den Schnee und das Mehl vorsichtig unter die Dotter-Buttermasse.
- Verrühre ein Drittel der Masse mit der Kakaomischung.
- Verstreiche erst die helle, dann die dunkle Masse in der Form.
- Belege den Teig mit den entkernten Kirschen und backe ihn im Rohr auf der unteren Schiene für ca. 35 Minuten.
- Lass den Kuchen danach komplett auskühlen.
- Für die Creme rühre das Puddingpulver mit 3 EL von der Milch glatt.
- Koche die übrige Milch mit Zucker und Vanillemark auf.
- Rühre die Puddingmischung ein und lass es kurz köcheln.
- Fülle die Creme um und lass sie vollständig abkühlen.
- Rühre dann die zimmerwarme Butter cremig in die Puddingcreme.
- Verstreiche die Vanillecreme auf dem Kuchen und stelle ihn für ca. 2 Stunden kalt.
- Für die Glasur schmilz die Butter und löse die gehackte Kuvertüre darin auf.
- Rühre den Rum ein.
- Verteile die Glasur auf dem Kuchen und ziehe mit einer gezackten Teigkarte das typische Wellenmuster.
- Stelle den Kuchen für eine weitere Stunde kühl.









